Physik Nachhilfe

Ob Thermodynamik oder einfache Mechanik – den naturwissenschaftlichen Fächern kommt in der Schule eine besondere Bedeutung zu, aber nicht jedem fällt es leicht, deren Gesetze und Gesetzmäßigkeiten zu verstehen. Nachhilfe in Physik soll dann den Ausgleich schaffen – eine durchaus sinnvolle Investition, sofern dabei einige Grundregeln eingehalten werden.

Vor der Suche nach einem geeigneten Nachhilfelehrer sollten Eltern und Schüler das gemeinsame Gespräch mit dem Lehrer suchen, in dem geklärt wird, ob und in welcher Form Physik-Nachhilfe überhaupt erforderlich ist. Zuweilen reicht es schon aus, wenn z. B. das Lernen selbst besser organisiert wird oder wenn Mitschüler den Stoff noch einmal in ihre Sprache „übersetzen“. Sind größere Leistungsschwächen erkennbar und empfiehlt der Lehrer selbst daher die Physik-Nachhilfe, so kann er vielleicht auch eine Person nennen, die dafür infrage kommt.

Der Nachhilfelehrer selbst muss natürlich ein entsprechendes Fachwissen vorweisen können. Pädagogische Kenntnisse sind von Vorteil, müssen aber nicht im Vordergrund stehen. Wichtiger ist, dass die „Chemie“ stimmt – auch in der Physik-Nachhilfe – und dass er den Lernstoff klar und strukturiert vermitteln kann. Dazu gehört auch ein gewisses Einfühlungsvermögen in den Nachhilfeschüler, dessen Denkweise und Lernschwierigkeiten.

Nachhilfe in Physik wird sowohl von Einzelpersonen als auch von Lerngemeinschaften und Lerninstituten angeboten. Ein wesentlicher Unterschied besteht in den Vertragskonditionen, die daher vorab ebenfalls gründlich geprüft werden sollten. Dazu gehören u.a. die Vertragsdauer, die Möglichkeit eine Probezeit (von mindestens vier Wochen Dauer) zu vereinbaren, die Frage, wie Zeiten, in denen der Unterricht ausfällt (Ferien, Krankheit), entlohnt werden, welche Lehrmaterialien verwendet werden, ob eine Rücksprache mit der Schule erfolgt und dergleichen mehr. Es lohnt sich, genau nachzufragen, denn: Ist Nachhilfe in Physik tatsächlich erforderlich, so werden sich die Lernprobleme des Schülers nicht von einem Tag auf den anderen lösen – und Nachhilfe kostet Zeit und (viel) Geld.

Im Anschluss an die Probezeit können alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Gespräch zusammenkommen. Dabei sollte der Lehrer darüber Auskunft geben können, in welchem Bereich die Schwierigkeiten des Schülers hauptsächlich liegen und wie die gemeinsame Arbeit aussehen wird. Für alle Maßnahmen und Entscheidungen gilt, dass der Nachhilfeschüler darin einbezogen werden sollte, denn auch die beste Physik-Nachhilfe kann nicht fruchten, wenn sie beim Nachhilfeschüler auf Widerwillen stößt.